Kleine Volkshochschule

Etwa 100 Einrichtungen der 175 Volkshochschulen in Baden-Württemberg gehören zu den sogen. kleinen Volkshochschulen. Das wichtigste Merkmal für die Klassifizierung ist die Anzahl der Unterrichtseinheiten (UE) die pro Jahr erreicht werden: Kleine Einrichtungen organisieren bis etwa 8.000 UE.

Was aber charakterisiert die kleine vhs? Was ist das Besondere?

Die kleine vhs agiert im überschaubaren Einzugsbereich und ist deshalb nahe an den Menschen und ihren Bildungsbedürfnissen. Die Vertrautheit mit dem Ort ermöglicht der kleinen Volkshochschule eine spezifische ortsbezogene Bildungsarbeit und damit ein besonderes Profil. Trotz der Ortsbezogenheit orientiert sich auch die kleine vhs an allgemeinen Standards. So versucht sie beispielsweise trotz begrenzter Einwohnerzahl, ein alle Bildungsbereiche umfassendes Angebot sicher zu stellen oder den „Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen“ im Sprachenbereich umzusetzen.

Die kleine Volkshochschule ist ein Motor der Kooperationen vor Ort und fördert und stärkt damit das bürgerschaftliche Netzwerk der Kommune. Die vhs ist gerade in der kleinen Stadt ein entscheidender kultureller Faktor. Sie gewährleistet ein angemessenes Weiterbildungs- und Kulturangebot vor Ort.

Der Volkshochschulverband Baden-Württemberg bietet den kleinen Volkshochschulen Beratung und Unterstützung. Für die Leiterinnen und Leiter dieser Einrichtungen organisiert der Volkshochschulverband einen eigenen Arbeitskreis, in dem sie ihre besonderen inhaltlich-programmatischen und organisatorischen Fragen besprechen können. Nähere Informationen zu dem Arbeitskreis im vhs info.
Interne Website für vhs- Mitarbeiter/innen

http://www.vhskolleg.de/texte/intern.htm