Newsletter des Volkshochschulverbandes Baden-Württemberg

Juli/August 2016







„Zeichen der Anerkennung Ihrer Arbeit“: Staatssekretär Schebesta bei der
VHS-Jahrestagung

Bei der diesjährigen Mitgliederversammlung des Volkshochschulverbandes Baden-
Württemberg in Bad Mergentheim Anfang Juli hatten die Delegierten der 172 Volks-
hochschulen nicht nur wegen des anregenden Programms und kollegialen Aus-
tauschs Grund zur Freude. Auch das Grußwort des Staatssekretärs des Ministeriums
für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg Volker Schebesta fand ein sehr po-
sitives Echo. Die angekündigte Erhöhung der finanziellen Förderung durch das Land
werde auch 2016 aufrecht erhalten: „Das soll Ihnen auch als handfestes Zeichen der
Anerkennung Ihrer Arbeit dienen.“ Damit und mit den Worten, dass der Weiterbildungs-
pakt als Teil des Koalitionsvertrages die Grundlage der Arbeit der Landesregierung
darstelle, erntete er viel Zustimmung und Applaus.

Dieser Verweis auf die Gültigkeit des Weiterbildungspaktes, der im Dezember 2015
von der damaligen Landesregierung und baden-württembergischen Dachverbänden,
Organisationen und Einzeleinrichtungen aus der allgemeinen, beruflichen und wis-
senschaftlichen Weiterbildung geschlossen wurde, ist für die Volkshochschulen von
großer Bedeutung: Unter anderem sieht der Pakt nämlich den Ausbau der Landes-
förderung vor, genauer: „das Erreichen einer Grundförderung in Höhe des Bundes-
durchschnitts als Nahziel (...)“.

Die nächste Mitgliederversammlung und Jahrestagung des Volkshochschulverbandes
findet am 6./7. Juli 2017 in Ulm statt.
Save the date!


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Jahresbilanz des Volkshochschulverbandes

Die kürzlich veröffentlichte Bilanz des Arbeitsjahres 2015 ist geprägt durch Wachstum:
Nach einer deutlichen Zunahme von 7,2 % im Vergleich zum Vorjahr erreicht die Zahl
der Unterrichtsstunden den absoluten Höchststand von knapp über 3 Millionen. Der
Bereich Sprachen verzeichnet dabei das größte Wachstum von über 200.000 Unter-
richtsstunden. Indes, kein Licht ohne Schatten: „Die dramatisch gestiegene Nachfra-
ge nach Deutsch- und Integrationskursen geht zwangsläufig auf Kosten anderer Pro-
grammbereiche, da sie an nahezu allen Volkshochschulen die Personal- und Raum-
ressourcen völlig erschöpft. Personalaufstockungen sind deshalb unerlässlich“, so
Dr. Hermann Huba, der Direktor des Volkshochschulverbandes.

Die Förderung durch das Land Baden-Württemberg ist spürbar gestiegen, ihr Anteil an
der Gesamtfinanzierung der Volkshochschularbeit liegt jetzt bei knapp 9%. „Vom Bundes-
durchschnitt von über 13 %, dem im Weiterbildungspakt festgeschriebenen Nahziel, ist
sie damit noch deutlich entfernt“, so Huba.

Der Anstieg der Landesförderung beginnt, sich positiv auszuwirken und trägt dazu bei,
dass die Volkshochschulen ihre Angebote im Bereich Integration ausbauen können.
Dennoch geraten die Volkshochschulen angesichts der Zuwächse im Sprachenbe-
reich an ihre Grenzen. Wie auch der Deutsche Städtetag in seinem Beschluss zur Sprachförderung für Asylbewerber und Flüchtlinge formuliert, müssen neben den Ko-
mmunen auch Bund und Länder die Volkshochschulen in ihrer Grundfinanzierung
strukturell stärken, um ihnen die Erfüllung der wichtigen Integrationsaufgaben zu er-
möglichen.

>> VHS-Statistik 2015

                                                                                                                            
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Aktueller VHS-Image-Flyer "Gemeinsam für mehr Bildung"


2,2 Millionen Teilnehmende jährlich.
Über 3 Millionen Unterrichtsstunden jährlich.
Rund 870 hauptberufliche Arbeitsplätze.

Starke Zahlen, starke Leistung! Ein neuer Flyer informiert über diese und weitere beeindruckende Daten und Fakten zu den baden-württembergischen Volkshoch-
schulen. Damit werben die Volkshochschulen nicht nur bei politischen Entschei-
dungsträgern und Kooperationspartnern für Ihre Belange, sondern fügen auch
kurz & knapp ihre Grundsätze, Aufgaben und Leistungen in ein optisch attraktives
Gesamtbild.

Das Leporello kann beim VHS-Verband zum Preis von 0,50 Euro pro Exemplar (zzgl.
Versand) bestellt werden, bitte wenden Sie sich an Frau Furch: furch@vhs-bw.de

>> Ansichts-PDF des Flyers


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Neue Ausgabe „vhs info“: Schwerpunkt aktuelle Arbeitsfelder

Volkshochschulen verstehen sich als dynamische, lernende Organisationen, die
gesellschaftliche Veränderungen ebenso wie Entwicklungen in der Weiterbildung
aufgreifen und neue Lernkulturen erproben. Daraus ergeben sich wiederum neue
Weiterbildungsmöglichkeiten – und neue Arbeitsfelder für die Volkshochschulen.
Die neue Ausgabe des „vhs info“, das halbjährlich erscheinende Magazin des Volks-
hochschulverbandes, widmet sich diesen vier aktuellen Arbeitsbereichen:

  • Fortbildung für Ehrenamtliche: Engagement plus Kompetenz.
  • Digitalisierung: Digitale Lernsettings und „digitale Grundbildung“.
  • Grundbildung und Alphabetisierung: Die neue landesweite Fachstelle „fachgral“.
  • Weiterbildungsberatung: Professionell und trägerneutral.

Daneben bietet das Magazin wie gewohnt zahlreiche Fortbildungsangebote für Mit-
arbeitende und Kursleitende an Volkshochschulen. Lesen Sie weiter, es lohnt sich!

>> Das aktuelle „vhs info“ zum herunterladen



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Technische Hochschule Mittelhessen rechnet XB-Zertifikate als Studien-
leistung an


Für aufstiegsorientierte Teilnehmende des Xpert Business (XB) Zertifikatssystems
bietet der berufsbegleitende Studiengang „Bachelor Betriebswirtschaft“ der Techni-
schen Hochschule Mittelhessen (THM) eine interessante Weiterbildungsperspektive.
Um den Übergang von der beruflichen Qualifizierung zur wissenschaftlichen Weiter-
bildung zu erleichtern, rechnet die THM XB-Zertifikate an: Für Studierende, die zuvor
die XB-Zertifikatsprüfungen Finanzbuchführung (1) und (2) erfolgreich absolviert hab-
en, ist die Anerkennung dieser Zertifikate für das THM-Modul „Externes Rechnungs-
wesen“ möglich. Dieses Studienmodul (6 Credit Points) wird im zweiten Semester
angeboten. Die Anrechnung führt zu einer Zeitersparnis von rund acht Wochen Vor-
lesungszeit.
Alle XB Absolventinnen und Absolventen, die die genannten XB-Zertifikatsprüfungen erfolgreich absolviert haben, können diesen Bildungsübergang nutzen.

>> Weitere Informationen







   
 

    





   
    Staatssekretär Schebesta
    bei der VHS-Jahrestagung

   
   
   
Podiumsdiskussion mit
   
Landtagsabgeordneten
    





   

 
        





   





















   














   

   
















   









  


   
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