Newsletter des Volkshochschulverbandes Baden-Württemberg

Oktober 2014






Regierungsfraktionen würdigen die Arbeit der Volkshochschulen

Die Regierungsfraktionen laden die Volkshochschulen und ihren Verband
am 6. Oktober in den Landtag ein. Die Veranstaltung steht unter dem
Thema: "Unsere Volkshochschulen und ihr Beitrag zum gesellschaftlichen
Zusammenhalt und zu mehr Bildungsgerechtigkeit." Den wissenschaft-
lichen Vortrag hält Professor Dr. Klaus Meisel aus München. Anschließend
gibt es eine Podiumsdiskussion mit Verbandsdirektor Dr. Hermann Huba,
Kultusstaatssekretärin Marion von Wartenberg und den Weiterbildungs-
experten Christoph Bayer MdL von der SPD sowie Jörg Fritz MdL von den
Grünen. Die Landesregierung hat angekündigt, die Landeszuschüsse im
Bereich Weiterbildung in den kommenden Jahren auf den Bundesdurch-
schnitt anzuheben und die bisherigen Finanzierungslücken ein Stück weit
zu schließen. "Wir danken den Regierungsfraktionen sehr für die Annäher-
ung des Landeszuschusses an den Bundesdurchschnitt", sagt Dr. Her-
mann Huba, Direktor des Volkshochschulverbandes Baden-Württemberg,
"ebenso sehr müssen wir aber auch die Fortsetzung dieses Weges
verlangen. Vorrangige Ziele von Bildung sind soziale Inklusion und
Integration. Bildungsgerechtigkeit verlangt zu allererst die Entkoppelung
von sozialer Herkunft und Bildungserfolg."
Die Pressemitteilung kann als pdf-Datei heruntergeladen werden.



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Aktuelles aus der Verbandsarbeit: Deutsch-Kurse, Cambridge-Auszeichnung, PIAAC-Fazit, LN WBB


●  An unseren Volkshochschulen lernen immer mehr Personen Deutsch:
Die Anzahl der Teilnehmenden in Deutsch-Kursen ist im Jahr 2013 um
gut 20 Prozent angestiegen im Vergleich zum Vorjahr.
Der VHS-Verband hat eine Auszeichnung von Cambridge English
Language Assessment verliehen bekommen: Die Prüfungszentrale
in Leinfelden-Echterdingen weist den höchsten Zuwachs an Prüfungen auf.
Als Fazit aus der PIAAC-Diskussion hat Verbandsdirektor Dr. Huba
in seinem Vortrag am 25. September in Schwäbisch Hall festgehalten:
Eine zentrale politische Maßnahme muss die Ausweitung der Grund-
bildung sein, einschließlich der Ausweitung der Alphabetisierung und
der weitergehenden Allgemeinbildung. Dazu ist die öffentliche, insbe-
sondere die staatliche Förderung erforderlich.
Das Landesnetzwerk Weiterbildungsberatung (LN WBB) wird am 17.
Oktober offiziell aus der Taufe gehoben. Bei einem Festakt im Neuen
Schloss mit Redebeiträgen von Kultus-staatssekretärin Marion von
Wartenberg, Ministerialdirektor Guido Rebstock vom Ministerium für
Finanzen und Wirtschaft sowie VHS-Verbandsdirektor Dr. Hermann
Huba werden die künftigen Mitglieder die Gründungsurkunde unter-
schreiben.



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Hospitationen im Ausland: "LivE - Lernen in und von Europa"
Wie funktioniert eigentlich Erwachsenenbildung in anderen Ländern?
Welche internationalen Ideen für die Organisationsentwicklung von
Bildungseinrichtungen könnte man vor Ort umsetzen? Das neue Projekt
"LivE - Lernen in und von Europa" bietet Mitarbeitenden und Kursleitung-
en von Volkshochschulen und anderen baden-württembergischen Ein-
richtungen der Erwachsenenbildung die Möglichkeit, an Fortbildungs-
kursen und Job-Shadowings (Hospitationen) im Ausland teilzunehmen.
Die Auslandsaufenthalte werden gefördert durch das Programm ERASMUS+ der Europäischen Union. LivE wird vom Volkshochschul-verband Baden-Württemberg verwaltet. Gefördert werden vor allem Kurse, die zur Moder-
nisierung der Erwachsenenbildung in Baden-Württemberg beitragen
und die interkulturelle Kompetenz der Teilnehmenden verbessern. Der VHS-Verband unterstützt interessierte Personen gerne bei der Suche
nach passenden Qualifizierungen. Alle Infos gibt es auf der Homepage.



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Innovative Workshops bei der Bundesfachbereichskonferenz "Neue Onlinekultur"
Die Zukunft des Lehrens und Lernens wird digital. Aber was heißt das genau? Zum Thema "Neue Onlinekultur" trafen sich die VHS-Programm-
verantwortlichen aus den Bereichen Beruf, EDV und neue Medien Ende September zur Bundesfachbereichskonferenz in Offenburg. In innovativen
Workshops und Präsentationen wurden Beispiele aus der Praxis vorge-
stellt und lebhaft diskutiert. Wichtige Fragen waren: Wie verändern sich
Lernen und Lehren in Zukunft? Können wir durch zusätzliche digitale
Angebote unsere guten Präsenzkurse besser machen? Was erwartet
unsere Kundschaft und wie können wir neue onlineaffine Gruppen für
unser Angebot begeistern? Organisiert wurde die bundesweite Konferenz von der VHS Offenburg, dem Deutschen Volkshochschul-Verband und
dem VHS-Verband Baden-Württemberg. Rund 120 Teilnehmerinnen und
Teilnehmer nutzten die Tagung zum regen Austausch und zur Information
über neue Entwicklungen an den Info-Ständen der Aussteller.                                                                                                                                          

     

      
    




    
    

    

    








  
   


    

    
   








    






     


















     
      Lebhafte Gespräche
      bei der Tagung in Offenburg

     



      





     
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