Newsletter des Volkshochschulverbandes Baden-Württemberg


 Februar 2021



Weiterbildungsoffensive WEITER.mit.BILDUNG@BW: Der vhs-Verband freut sich über das kommende Digitalpaket für die Weiterbildung

Die am 09.02.2021 von der Landesregierung beschlossene ressortübergreifende Weiterbildungsoffensive umfasst unter anderem ein Digitalpaket für die allgemeine Weiterbildung in Höhe von 10,6 Millionen Euro. Der Volkshochschulverband Baden-Württemberg freut sich, dass die Volkshochschulen im Land nun die dringend nötige finanzielle Unterstützung für die weitere Digitalisierung erhalten: Die Corona-Krise hat den Digitalisierungsbestrebungen der Volkshochschulen einen enormen Schub verliehen und die Innovationskraft der Volkshochschulen gezeigt. Sie hat aber auch deutlich gemacht, dass für digitale Angebote häufig noch die erforderliche Infrastruktur fehlt.

Ein Digitalpaket für die Weiterbildung, das der Volkshochschulverband bereits seit langem gefordert hat, ist daher ein positives Signal.

Alle Digitalisierungsbemühungen und -erfolge ändern jedoch nichts am Selbstverständnis der Volkshochschule als einem Ort physischer Begegnung und des sozialen Lernens. Auch die angestrebte „analogitale vhs“ setzt maximal 50 Prozent ihres Angebots in digitaler Form um. Da Präsenzangebote an den Volkshochschulen aufgrund der Corona-Schutzmaßnahmen seit Wochen nicht mehr möglich sind, erleiden Volkshochschulen derzeit enorme Einnahmeausfälle. Um diese aufzufangen, benötigen die Volkshochschulen finanzielle Unterstützung. Nur wenn ihre Finanzierung abgesichert ist, können sie ihrem öffentlichen Auftrag nachkommen, mit Bildungsangeboten zur gesellschaftlichen Bewältigung der Corona-Krise beizutragen.


Weiterführende Informationen:

https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/umfassende-weiterbildungsoffensive-beschlossen/

https://www.vhs-bw.de/digitalisierungsinitiative-maerz-2020.pdf

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„Krisenzeiten sind Bildungszeiten“: Beitrag von Dr. Hermann Huba in der Zeitschrift Weiterbildung

 Im Sommer 2020 verfasste unser im Dezember verstorbener Verbandsdirektor Dr. Hermann Huba noch einen Beitrag zum Thema „Krisenzeiten sind Bildungszeiten“ für die Zeitschrift „Weiterbildung“. Darin thematisiert er im Hinblick auf die „Corona-Krise“ die Rolle der Weiterbildung beim Umgang mit der Ungewissheit der Zukunft. Bildung dient demnach nicht nur dem reinen Erkenntnisgewinn, sondern fördert gleichermaßen die eigene Veränderungs- und Entscheidungsfähigkeit. Diese Fähigkeiten sind Voraussetzung, um mit der Ungewissheit der Zukunft umgehen zu können – und daher insbesondere in Krisenzeiten wie der derzeitigen COVID-19-Pandemie von großer Bedeutung.

Der Beitrag wurde posthum veröffentlicht und kann hier gelesen werden: https://www.vhs-bw.de/wb_0121_10-13.pdf

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Neu: Die vhs-Basisqualifikation für vhs-Kursleitungen – alles Wichtige in kompakter Form!

Ab dem 01. März 2021 steht für Kursleitenden aller Fachbereiche an Volkshochschulen die vhs-Basisqualifikation zur Verfügung. Im Rahmen von zwei Präsenzmodulen und zwei Online-Modulen auf der vhs.cloud vermittelt die vhs-Basisqualifikation abwechslungsreich und anschaulich alles Wichtige für die Lehrtätigkeit an Volkshochschulen in kompakter Form: Die Kursleitungen lernen die vhs-Spezifika kennen, erfahren mehr über methodische und didaktische Grundlagen der Erwachsenenbildung sowie über die Möglichkeiten, digitale Medien in ihren Kursen einzusetzen und können sich mit anderen Kursleitungen kollegial austauschen. Mit ihrem zentralen und standardisierten Konzept sorgt die vhs-Basisqualifikation für ein gemeinsames verbindendes Grundlagenwissen bei allen Kursleitenden und stärkt dadurch gleichzeitig die Qualität der Lehre an Volkshochschulen.

Insgesamt umfasst die vhs-Basisqualifikation 32 Unterrichtseinheiten (8 UE pro Modul) und wird im Rahmen der Fachqualifikationen Sprachen und Gesundheit (FQ) sowie der Grundqualifikation (GQ) Erwachsenenbildung angerechnet. Ausführliche Informationen sind auf der Homepage des Volkshochschulverbandes Baden-Württemberg zu finden: vhs-Basisqualifikation.

Ab sofort können sich interessierte Kursleitungen aller Fachbereiche für die erste Durchführung anmelden unter: https://www.vhs-bw.de/fortbildung/kurs/77370.die-vhs-basisqualifikation-fuer-kursleitungen.html.

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Start der sieben Pilotstandorte im Projekt „Aufsuchende Bildungsarbeit: Mehr Chancengleichheit und Teilhabe“

Bisher werden durch klassische Komm-Strukturen in der Erwachsenenbildung überwiegend die Personen angesprochen, die ohnehin bereits großes Interesse an Bildung haben. Menschen, die aus den unterschiedlichsten Gründen keinen Zugang zum lebenslangen Lernen gefunden haben, bleiben häufig außen vor. In dem vom Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg finanzierten Projekt „Aufsuchende Bildungsarbeit: Mehr Chancengleichheit und Teilhabe“ bietet der Volkshochschulverband an sieben Pilotstandorten die Möglichkeit zu einem Perspektivwechsel in der Bildungsarbeit.

Durch Strategien der aufsuchenden Bildungsarbeit sprechen die Pilotstandorte (Mannheimer Abendakademie und vhs, vhs Tübingen, Haus der Familie in Stuttgart, vhs Reutlingen und Ferda international, vhs Heidelberg, vhs Crailsheim und Effektiv Bildung aus Rastatt) Menschen aktiv an und wollen sie durch niedrigschwellige Angebote erreichen. Die Angebote finden in der Lebenswelt der Adressat*innen statt und werden im Sinne einer guten Quartiersarbeit von und mit verschiedenen Kooperationspartner*innen getragen. Auf diese Weise wollen die Bildungseinrichtungen gesellschaftliche Teilhabe und eigenverantwortliches Handeln ermöglichen und auch die Menschen ansprechen, die bisher keinen Zugang zu Bildungsthemen (Schule, Sprache, Hauswirtschaft, Finanzen, Behörden,…) finden.

Zur landesweiten Weitergabe der Projektergebnisse sind ein Fachtag am 22. April 2021, eine Handreichung und die Ausarbeitung eines Fortbildungskonzepts zur aufsuchenden Bildungsarbeit geplant. Zudem wird die modellhafte Umsetzung der Finanzierung einer gelingenden aufsuchenden Bildungsarbeit erprobt und ein Finanzierungskonzept ausgearbeitet.

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Innovationsbericht 2020

Um der zentralen Aufgabe der Volkshochschulen, gesellschaftliche Veränderungen mit Bildungsangeboten zu begleiten, zu entsprechen, muss ihr Programm abwechslungsreich und innovativ sein. Die Geschäftsstelle des Volkshochschulverbandes kommt dieser Verantwortung, innovativ zu bleiben, ebenfalls nach.

So wurden im Jahr 2020 trotz – oder eher gerade wegen – der ungewissen Lage zahlreiche Innovationen realisiert. Vor allem im Bereich der Digitalisierung hat die Geschäftsstelle vielfältige Angebote und Formate umgesetzt, wie beispielsweise die digitale Mitgliederversammlung. Mit einer eigenen „Corona- und Digitalisierungssprechstunde“ unterstützte das Digitalisierungsteam des Verbandes die Volkshochschulen in Baden-Württemberg bei allen anfallenden Fragen.
Als Reaktion auf die Corona-Krise hat der Verband außerdem das Konzept der „agilen und analogitalen vhs“ entwickelt. Diese zeichnet sich durch gesteigerte inhaltliche, personelle sowie zeitliche, räumliche und organisatorische Experimentierbereitschaft und Flexibilität aus. Um den Informationsaustausch und den Arbeitsfluss zwischen den Volkshochschulen und der Verbandsgeschäftsstelle zu verbessern, hat die Geschäftsstelle die Initiative „Verband vor Ort“ gestartet. In deren Rahmen besuchten Referent*innen der Geschäftsstelle die Volkshochschulen zu einem vereinbarten Termin, um über aktuelle Vorhaben zu informieren.

Den gesamten Innovationsbericht finden Sie hier: https://www.vhs-bw.de/innovationsbericht-2020.pdf


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Termine

●  Unsere nächste Mitgliederversammlung findet am 08./09. Juli 2021 in Herrenberg statt. Save the date!
   




 




             

 

 

   



   


   
  











  





















   

   



   


   

















   

   





















    
 
   



























   


    Bis einschließlich 01. März
    2021 können Sie hier Ihre
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