inklusive Bildung

In der UN-Behindertenrechtskonvention aus dem Jahr 2006 wurde festgelegt, dass allen Menschen von Anfang an in allen gesellschaftlichen Bereichen eine selbstbestimmte und gleichberechtigte Teilhabe ermöglicht wird. Eine herausragende Rolle spielt die in der Konvention enthaltene Verpflichtung zur Schaffung eines inklusiven Bildungssystems auf allen Ebenen. Die Umsetzung der Konvention in Baden-Württemberg regelt das 2014 verabschiedete Landesgesetz zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen (Landes-Behindertengleichstellungsgesetz – L-BGG).

Die aus der UN-Behindertenrechtskonvention folgenden Forderungen an die Volkshochschulen entsprechen dem Selbstverständnis der Volkshochschulen, denn dort wird formuliert:

„Offenheit ist Prinzip und Merkmal der Volkshochschularbeit: Volkshochschulen sind offen für Menschen aller sozialen Schichten und Einkommensgruppen, aller Milieus und Kulturen, für Menschen mit und ohne Behinderungen… Wohnortnahe Lernorte und barrierefreie Räume machen die Angebote der Volkshochschulen für Ihre Adressaten erreichbar…“ (Die Volkshochschule – Bildung in öffentlicher Verantwortung (2011) S. 14).

Wenn in der Volkshochschule von Inklusion gesprochen wird, liegt der Fokus der Bildungsarbeit auf Menschen mit Behinderungen. Weitere Aspekte sozialer Inklusion verwirklichen die Volkshochschulen in der Alphabetisierung, der Aufsuchenden Bildungsarbeit, der interkulturellen Bildungsarbeit und im Prozess der interkulturellen Öffnung.
Ansprechpartner

Dr. Michael Lesky
Tel.: 0711 75900-37


Aktuelles


Fachtag inklusive Erwachsenenbildung (22.02.2017)
in Kooperation mit dem Landesverband für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung Baden-Württemberg e.V und der VHS Stuttgart

Arbeitshilfen und aktuelle Informationen für Volkshochschulen gibt es im Extranet.

 
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