Landesverband

Landesverband

Der Volkshochschulverband Baden-Württemberg ist der Fach- und Interessenverband der 161 Volkshochschulen des Landes mit ihren knapp 650 Außenstellen.

Wir verfolgen das Ziel, die Volkshochschulen als die führende Institution der öffentlich verantworteten Weiterbildung in ihrer inhaltlichen wie in ihrer bildungspolitischen Arbeit so zu unterstützen, dass sie ihre für die Zukunft unserer Gesellschaft notwendigen Aufgaben erfüllen können.

Der Volkshochschulverband Baden-Württemberg ist wie seine Mitglieder weltanschaulich und parteipolitisch neutral und als gemeinnützig anerkannt. Besonders eng arbeitet er mit dem Land Baden-Württemberg, mit den Kommunalen Landesverbänden und mit der Landesarbeitsgemeinschaft der Kirchlichen Erwachsenenbildung (KiLAG) zusammen. Das Land Baden-Württemberg unterstützt die Arbeit des Landesverbandes ideell und finanziell.

OBM a.D. Fritz Kuhn
Vorsitzender

Dr. Tobias Diemer
Verbandsdirektor

Die zentralen Aufgaben und Dienstleistungen des Landesverbandes

Zentrale Aufgaben des Volkshochschulverbandes sind:

  • Die Förderung des Lebensbegleitenden Lernens und dabei vor allem der Weiterbildung als dessen längste Phase.
  • Die Vertretung der Interessen der Volkshochschulen und deren Repräsentation auf Landes- und Bundesebene.
  • Die Information der Öffentlichkeit über den öffentlichen Bildungsauftrag der Volkshochschulen, ihre Angebote und ihre Arbeit.
  • Die Unterstützung und Beratung der Volkshochschulen in inhaltlicher, finanzieller und organisatorischer Hinsicht sowie bei ihrer strukturellen und Qualitätsentwicklung.
  • Die bedarfsgerechte Fortbildung der Lehr-, Leitungs-, Planungs- und Verwaltungskräfte der Volkshochschulen.
  • Die Durchführung von Sprachprüfungen und von Prüfungen im beruflichen Bereich.
  • Die Bewilligung der Mittel, mit denen das Land Baden-Württemberg die Volkshochschulen fördert, und die Prüfung der Verwendungsnachweise.
  • Die Vernetzung der Volkshochschulen untereinander und die Bündelung der gemeinsamen Interessen.

Jahresstatistik

Die vhs-Arbeit in Baden-Württemberg in Kürze in Zahlen (2022)

Die baden-württembergischen Volkshochschulen konnten die Corona-Krise nach Aufhebung der Beschränkungen im Lauf des Jahres 2022 überwinden und befinden sich seitdem wieder im Aufwind. Mit rund 2,62 Millionen durchgeführten (Gesamt-)Unterrichtsstunden (à 45 Minuten) ist das Unterrichtsvolumen der Volkshochschulen im Berichtsjahr 2022 um 49,4 Prozent gegenüber 2021 sprunghaft angestiegen. Über das Gesamtjahr erreicht das Volumen somit bereits wieder 84,5 Prozent des Niveaus des Rekord-Jahres 2019 (gegenüber 56,5 Prozent in 2021).

Bei den Teilnehmenden wurde in 2022 ein Wert von  1,47 Millionen erreicht. Hier startet die Erholung von einem niedrigeren Niveau, da die Zahlen bei den Teilnehmenden während der Corona-Pandemie stärker eingebrochen waren als das Unterrichtsvolumen. Viele Kurse fanden während der Corona-Krise mit hohem Aufwand unter Beschränkungen oder online trotzdem statt, aber mit sehr viel weniger Teilnehmenden. In 2021 war die Zahl der Teilnehmenden so auf  40,2 Prozent des Vor-Corona-Niveaus gesunken; in 2022  ist sie im Gesamtjahr wieder um 25,3 Prozentpunkte auf  65,5 Prozent des Vor-Corona-Niveaus gestiegen. Ebenfalls wieder deutlich gestiegen ist die Zahl der Kursleitenden: von knapp 33.000 im Jahr 2021 auf über 37.000  im Jahr 2022.

Auf die einzelnen Programmbereiche verteilen sich die  Unterrichtsstunden (= Unterrichtseinheiten = UE) und die Teilnehmenden (TN) wie folgt:

Programmbereich UE in % TN in %
Allgemeinbildung:

Politik – Gesellschaft – Umwelt

Kultur – Gestalten

12,19

3,58

8,61

42,79

17,74

25,05

Gesundheit 18,24 25,05
Sprachen 52,49 19,25
Qualifikationen für das Arbeitsleben – IT – Organisation/Management 4,27 3,46
Schulabschlüsse – Studienzugang und -begleitung 6,89 1,64
Grundbildung einschließlich Alphabetisierung 1,11 0,41
Fachübergreifendes 4,81 7,4

Die größten Zuwächse bei den Teilnehmenden gegenüber dem Vorjahr verzeichnen die Programmbereiche Kultur – Gestalten (+ 181.000 TN), Gesundheit (+ 144.000 TN) und Sprachen (+ 106.000 TN). Bei den Unterrichtseinheiten liegen die größten Zuwächse in den Bereichen Sprachen  (+ 444.000 UE) und Gesundheit (+ 206.000 UE).

In der Folge des Angriffskriegs Russlands auf die Ukraine sind im Jahr 2022 viele Geflüchtete auch nach Baden- Württemberg gekommen. Als landesweit größter Integrationskursträger haben die Volkshochschulen ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis gestellt und in kürzester Zeit für  ca. 37.000 Geflüchtete mehr als 2.000 Integrations- und über 200 Erstorientierungskurse realisiert. In den Integrationskursen wurden 679.000 UE geleistet, dies entspricht ungefähr dem Wert des Jahres 2019 (671.000 UE). Nach dem Rekordwert von 433.000 digitalen Unterrichtseinheiten in 2021 ist dieser Wert im Jahr 2022 auf 311.000 gesunken. Ihr Anteil liegt aber weiterhin dreimal höher als in der Zeit vor Corona.

Das Finanzvolumen der Arbeit der 161 Volkshochschulen beläuft sich im Jahr 2022 auf über 225 Millionen Euro, gegenüber 2021 ist dies eine Zunahme von 18,4 Prozent. Zuwachs gab es bei den Teilnahmeentgelten in Höhe von über 39 Millionen Euro, deren Anteil somit um 11,8 Prozent gestiegen ist. Der Anteil der Eigenfinanzierung beträgt 59,3 Prozent. Durch öffentliche Zuschüsse der Kommunen und des Landes wurde die Arbeit zu 40,7 Prozent finanziert.

Die Finanzlage an den Volkshochschulen ist angespannt aufgrund der Corona-Krise, der Inflation und der Tariferhöhungen für die Mitarbeitenden.

Stand: Juni 2023

Jahresstatistik

Leitbild

Die Volkshochschulen in Baden-Württemberg heute, morgen und übermorgen – Leitbild der baden-württembergischen Volkshochschulen

Gesellschaftliche Veränderungen und technologischer Fortschritt erfordern lebensbegleitendes Lernen der gesamten Bevölkerung. Gefragt sind dabei nicht nur allgemeine und berufliche Anpassungsqualifizierung, also Wissen und Können, sondern auch kritische Distanz, erkenntnisfördernde Unterscheidung sowie Beurteilungs- und Entscheidungsvermögen: gefragt ist Bildung.

Zentrales Anliegen der in über hundertjähriger Tradition arbeitenden Volkshochschulen ist es, die Freude an Bildung, an Selbstveränderung und Weiterentwicklung unabhängig von Alter und sozialer Herkunft zu wecken und aufrecht zu erhalten.

Bildung setzt unabhängige, individuelle und interessensensible Beratung voraus und lebt wesentlich von der Begegnung mit Menschen. Als größte kommunal verankerte Einrichtung der Bildung, Beratung und Begegnung ist die Volkshochschule ein elementarer Bestandteil der Daseinsvorsorge. Gemäß ihrem öffentlichen Auftrag, Bildung für alle zu ermöglichen, versteht sie sich als Dienstleisterin für die Allgemeinheit. Ihr Ziel ist die persönliche Entfaltung und die aktive gesellschaftliche Teilhabe möglichst vieler Menschen. „vhs“ ist das Markenzeichen für allgemeine Bildung und Allgemeinbildung in der und für die soziale Demokratie in Europa.

Die flächendeckend arbeitenden öffentlich verantworteten und geförderten 162 baden-württembergischen Volkshochschulen mit ihren über 650 Außenstellen garantieren die Erfüllung ihres Weiterbildungsauftrags in parteipolitischer und weltanschaulicher Unabhängigkeit bei sozial verträglicher Entgeltgestaltung.

Wir haben uns auf Qualität und Professionalität verpflichtet, insbesondere zur formellen und systematischen Qualitätsentwicklung, einschließlich Zertifizierung nach anerkannten Verfahren, zu einem stets umfassenden Weiterbildungsangebot, zur hauptamtlichen Verantwortung unserer Arbeit sowie zur stetigen Fortbildung unserer haupt- und freiberuflichen Mitarbeitenden.

Bildung ist Vertrauenssache. Die Teilnehmenden müssen sich auf die Seriosität unserer Angebote verlassen können. Was Wissenschaft und Gesellschaft kontrovers diskutieren, wird in vhs-Veranstaltungen differenziert als kontrovers dargestellt. Bei aller Offenheit auch gegenüber neuen Themen beschränken wir uns bei Lehren und Empfehlungen ohne wissenschaftliche Grundlage auf die reine objektive Information.

Wir fördern Vielfalt (Diversität) und sind offen für alle Menschen mit und ohne Behinderung, unabhängig von Geschlecht, sexueller Identität, Alter, ethnischer, nationaler und sozialer Herkunft, kultureller Orientierung sowie religiöser und politischer Anschauung. Antidemokratische, extremistische, diskriminierende und populistische Positionen treffen in den Volkshochschulen jedoch auf den entschiedenen argumentativen Widerspruch der Demokrat*innen: Wenn es um die Demokratie geht, ergreifen wir gemeinsam mit unseren Teilnehmenden und Kursleitenden Partei.

Wir arbeiten „analogital“. Gemeinsames Lernen unter Anwesenden ist unsere Spezialität, wir öffnen uns aber auch für andere, insbesondere digitale Lernwelten. Deshalb wollen wir in unseren Einrichtungen zunehmend Orte mit hoher Aufenthaltsqualität und lernunterstützender Infrastruktur schaffen, um soziales Lernen in Gruppen ebenso zu befördern wie selbstgesteuertes, individuelles Lernen.

Wir arbeiten agil. Die „agile vhs“ zeichnet sich durch gesteigerte inhaltliche, personelle sowie zeitliche, räumliche und organisatorische Experimentierbereitschaft und Flexibilität aus. Dabei setzt sie notwendig die Entwicklung zur analogitalen vhs voraus.

Wir arbeiten aufsuchend, um auch bildungsfernere und bildungsungewohnte Zielgruppen zu erreichen. Aufsuchende Bildungsarbeit wirkt chancenausgleichend und fördert die politische, kulturelle und berufliche Teilhabe der Bürger*innen.

Wir arbeiten vernetzt und kooperativ, mit der Kommune, mit dem Land, mit der Zivilgesellschaft, mit lokalen und regionalen Institutionen sowie mit Partnern in Europa, um Wirkung und Reichweite unserer Arbeit zu steigern.

Wir orientieren die Ziele und Inhalte unseres flexiblen, innovativen und umfassenden Programms in den Bereichen Politik – Gesellschaft – Umwelt, Kultur – Gestalten, Gesundheit, Sprachen – Integration, Arbeit – Beruf, Grundbildung – Alphabetisierung sowie Schulabschlüsse und die Vielfalt der Methoden seiner Vermittlung sowohl an den subjektiven Bedürfnissen der Einzelnen als auch an den objektiven gesellschaftlichen Bedarfen. Dabei hat fächerübergreifendes, auf ganzheitliche Erkenntnis zielendes Arbeiten Vorrang.

Angesichts der gesellschaftlichen Entwicklung sehen wir für unsere Arbeit insbesondere die folgenden Themen im Vordergrund:

Die „Corona“-Krise hat unsere generelle Alltagserwartung, die Bedingungen der Gegenwart werden im Großen und Ganzen auch die zukünftigen sein, tief erschüttert. Unsere Gesellschaft ist gefordert, in erheblichem Umfang rasch umzulernen. Wie unser „Wir“ in und nach der Krise ausfällt sowie viele weitere damit verbundene grundsätzliche Fragen werden die Volkshochschulen thematisieren, um sie gemeinsam mit ihren über 2,2 Millionen Teilnehmenden und einem möglichst noch größeren Kreis der Bevölkerung zu diskutieren.

Insbesondere die ökologische, die populistische und die informationstechnische Herausforderung unserer Gesellschaft erfordern eine weitere Stärkung unserer demokratischen Kultur, die wesentlich auch eine Bildungsaufgabe ist.

Bildung für nachhaltige Entwicklung begleitet Menschen auf dem Weg in eine Gesellschaft, die ökonomische, ökologische und soziale Themen zusammenführt und sich der inter- und intragenerationellen Gerechtigkeit verpflichtet fühlt.

Die Volkshochschulen tragen an zentraler Stelle zur Integration von Menschen internationaler Herkunft bei, weiterhin auch dadurch, dass sie durch interkulturelle Bildung für die Offenheit der aufnehmenden Menschen sorgen.

Die Volkshochschulen begreifen Digitalisierung nicht nur als technischen, sondern auch als zu reflektierenden sozialen Prozess, den es zu gestalten gilt. Ihre Angebote schaffen für alle Bevölkerungsgruppen Zugang zu digitaler Kompetenz und tragen zur Verringerung der digitalen Spaltung bei. Sie nutzen digitale Tools, um verschiedenen Bildungsbedürfnissen orts- und zeitunabhängig individuell Rechnung zu tragen und ihre eigenen Arbeitsprozesse zu verändern. Nicht zuletzt ermöglichen sie, die eigene Mediennutzung kritisch zu hinterfragen sowie die Strukturen und Mechanismen von Medienunternehmen zu verstehen.

Explodierende Krankheitskosten ebenso wie sozialstaatliche Überlegungen erfordern den weiteren Ausbau des schon beachtlichen Präventionsangebots der Volkshochschulen. Gesundheitsbewusstsein darf nicht länger eine Frage der Bildung sein.

Vorstand und Regionalversammlungen

Die Mitglieder des Verbandes bilden 13 Regionalversammlungen. Jede Regionalversammlung wählt für die Dauer von drei Jahren eine*n Vorsitzende*n, eine*n Vertreter*in für den Vorstand des Verbandes sowie jeweils deren Stellvertreter*innen.

Vorstand

Der Vorstand des Verbandes setzt sich zusammen aus dem*der Vorsitzenden, den von den Regionalversammlungen gewählten Vorstandsmitgliedern, je eine*r Vertreter*in der Kommunalen Landesverbände, drei von der Mitgliederversammlung direkt gewählten Vorstandsmitgliedern sowie einem von der Mitgliederversammlung auf Vorschlag des Diversity-Rats gewähltes Vorstandsmitglied, das für die Chancengleichheit im Sinne von Diversity eintritt.

Der Vorstand leitet den Verband und befasst sich mit aktuellen bildungspolitischen, verbandspolitischen, pädagogischen und allen sonstigen Angelegenheiten des Volkshochschulverbandes Baden-Württemberg.

Regionalversammlungen

Die Regionalversammlungen haben die Aufgabe, die Zusammenarbeit und den Erfahrungsaustausch der Mitglieder zu fördern, die Mitarbeitenden der Volkshochschulen in der Region weiterzubilden, den Vorstand bei der Aufnahme oder dem Ausschluss eines Mitglieds in der Region zu beraten sowie Grundsatzangelegenheiten vorzuberaten.

Zur Planung und Koordination der regionalen Fortbildungen wählt die Regionalversammlung eine*n regionale*n Fortbildungsbeauftragten.

Vorsitzender: Fritz Kuhn, OBM a.D. Stuttgart

Susanne Deß, Mannheimer Abendakademie und vhs
Dr. Ulrich Bausch, vhs Reutlingen
Attila Horvat, vhs Ettlingen
Dr. Cristina Ricca, vhs Badische Bergstraße

Vertretung der Regionen:
Unterer Neckar Silke Reck, vhs Heidelberg
Franken Martin Dilger, vhs Crailsheim
Mittlerer Oberrhein Erol Weiß, vhs Karlsruhe
Mittlerer Neckar-West Dagmar Mikasch-Köthner, vhs Stuttgart
Mittlerer Neckar-Ost Oliver Basel, vhs Schorndorf
Ostwürttemberg Ingrid Hofmann, Gmünder vhs
Nordschwarzwald Dr. Mario Gotterbarm, vhs Oberes Nagoldtal
Neckar-Alb Martin Hikel, vhs Bad Urach-Münsingen
Donau-Iller Sabine Zolper, vhs Laupheim
Südlicher Oberrhein Dr. Philine Weyrauch-Herrmann, vhs Freiburg
Schwarzwald-Baar-Heuberg Ina Schweizer, vhs Villingen-Schwenningen
Hochrhein Tom Leischner, vhs Lörrach
Bodensee-Oberschwaben Daniel Kottenrodt, vhs Bodenseekreis

Vertretung der Kommunalen Landesverbände:
Städtetag: Dezernent Norbert Brugger / Franziska Freihart
Gemeindetag: Bürgermeisterin Anja Sauer / Bettina Stäb
Landkreistag: Landrat Dr. Prof. Christian Dusch / Regierungsdirektorin Nathalie Münz

Unterer Neckar: Karin Kral, vhs Dossenheim
Franken: Peter Hawighorst, vhs Heilbronn
Mittlerer Oberrhein: Heiko Müller, vhs Karlsruhe Land
Mittlerer Neckar-West: Sabine Käser-Friedrich, vhs Herrenberg
Mittlerer Neckar Ost: Dr. Stefanie Köhler, vhs Unteres Remstal
Ostwürttemberg: Silvia Freitag, vhs Ostalb
Nordschwarzwald: Dr. Clemens Schmidlin, vhs Calw
Neckar-Alb: Bodo Müller, vhs Rottenburg
Donau-Iller: Effi Holland, vhs Biberach
Südlicher Oberrhein: Carmen Wenkert, vhs Lahr
Schwarzwald-Baar-Heuberg: Dr. Anja Rudolf, vhs Rottweil
Hochrhein: Katrin Nuiro, vhs Schopfheim
Bodensee-Oberschwaben: Hermine Reiter, vhs Pfullendorf

1
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13
1

Unterer Neckar

Vertretung im Vorstand: Silke Reck

Regionalvorsitzende: Karin Kral

2

Franken

Vertretung im Vorstand: Martin Dilger

Regionalvorsitzender: Peter Hawighorst

3

Mittlerer Oberrhein

Vertretung im Vorstand: Erol Weiß

Regionalvorsitzender: Heiko Müller

4

Mittlerer Neckar-West

Vertretung im Vorstand: Dagmar Mikasch-Köthner

Regionalvorsitzende: Sabine Käser-Friedrich

5

Mittlerer Neckar-Ost

Vertretung im Vorstand: Oliver Basel

Regionalvorsitzende: Dr. Stefanie Köhler

6

Ostwürttemberg

Vertretung im Vorstand: Ingrid Hofmann

Regionalvorsitzende: Silvia Freitag

7

Nordschwarzwald

Vertretung im Vorstand: Dr. Mario Gotterbarm

Regionalvorsitzender: Dr. Clemens Schmidlin

8

Neckar-Alb

Vertretung im Vorstand: Martin Hikel

Regionalvorsitzender: Bodo Müller

9

Donau-Iller

Vertretung im Vorstand: Sabine Zolper

Regionalvorsitzende: Effi Holland

10

Südlicher Oberrhein

Vertretung im Vorstand: Dr. Philine Weyrauch-Herrmann

Regionalvorsitzende: Carmen Wenkert

11

Schwarzwald-Baar-Heuberg

Vertretung im Vorstand: Ina Schweizer

Regionalvorsitzender: Hans-Peter Jahnel

12

Hochrhein

Vertretung im Vorstand: Tom Leischner

Regionalvorsitzende: Katrin Nuiro

13

Bodensee-Oberschwaben

Vertretung im Vorstand: Daniel Kottenrodt

Regionalvorsitzende: Hermine Reiter

vhs 2022

Seit dem Jahr 2022 erfüllen alle Volkshochschulen, die Mitglied im Verband sind, drei wesentliche Qualitätsmerkmale:

1. Qualitätsmanagement: Jede Volkshochschule ist nach einem anerkannten Qualitätsmanagement-Verfahren zertifiziert (z. B. EFQM, ISO, LQW, ZBQ).

2. Umfassendes Weiterbildungsangebot: Jede Volkshochschule bietet in ihrem Einzugsgebiet ein alle Themenbereiche umfassendes Weiterbildungsangebot (Grund- und Allgemeinbildung, Gesundheitsbildung, Sprachen und Berufliche Weiterbildung). Insbesondere kleinere Volkshochschulen gewährleisten dies über dauerhafte Kooperations- oder Verbundstrukturen mit benachbarten Volkshochschulen.

3. Professionelle Leitung: Alle Volkshochschulen werden von einer professionellen, hauptberuflichen Leitung geführt, die für die Qualität des Angebots einsteht.

Die Verwirklichung dieser Qualitätsmerkmale war das Ziel eines im Jahr 2014 aufgelegten Entwicklungsplans, der dazu diente, die Qualität, Professionalität und Leistungsfähigkeit aller Volkshochschulen im Land zu sichern und zu steigern. Gleichzeitig ging es darum, die Zukunftsfähigkeit der Einrichtungen und des Verbandes zu verbessern, da öffentliche Förderungen und Aufträge der öffentlichen Hand zunehmend an Zertifizierungen und professionelle Standards gebunden werden.

Der Entwicklungsplan vhs 2022 markierte somit eine Ziellinie, die erfolgreich erreicht wurde. Gleichzeitig hat er eine hervorragende Ausgangsbasis für die Bearbeitung der Aufgaben und Herausforderungen geschaffen, die uns heute bereits beschäftigen und die uns in den kommenden Jahren weiter stark fordern werden.


Weitere Informationen zum Qualitätsmanagement

Nachhaltige Ausrichtung der Geschäftsstelle des Volkshochschulverbandes Baden-Württemberg

Globale Herausforderungen zu lösen beginnt nicht nur bei den anderen, sondern in erster Linie auch bei sich selbst – deshalb bearbeitet die Geschäftsstelle des Volkshochschulverbandes Baden-Württemberg das Thema Nachhaltigkeit auch als Aufgabe für die Organisationsentwicklung und will Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) ganzheitlich umsetzen (Whole Institution Approach).

Was bedeutet dies in der Praxis?

Selbstverpflichtung

Wer dem Whole Institution Approach folgt, benötigt einen klaren Beschluss zentraler Gremien, unter der Einbeziehung der Leitungsebene. Der Vorstand des Volkshochschulverbandes Baden-Württemberg hat sich dem Thema Nachhaltigkeit angenommen, die Verbandsdirektion trägt und unterstützt dieses Vorhaben aktiv mit.

Partizipation und Kommunikation

Die Geschäftsstelle hat eine Arbeitsgruppe zur nachhaltigen Ausrichtung der Geschäftsstelle eingerichtet, an der sich jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter beteiligen kann. In dieser AG wird gemeinsam diskutiert, wie die Geschäftsstelle nachhaltiger werden kann. Ergebnisse und ergänzende Informationen werden regelmäßig an alle Mitarbeitenden in Form eines Newsletters bekanntgegeben. Das Thema Nachhaltigkeit wird zudem regelmäßig in Gremiensitzungen aufgegriffen.

Gebäudemanagement und Bewirtschaftung

Die Geschäftsstelle des Volkshochschulverbandes bekommt eine Photovoltaik-Anlage. Ab diesem Jahr werden in allen Räumen sukzessive energieeffiziente Beleuchtungen installiert und der Weg in das papierlose Büro weiter gegangen. Die Verpflegung bei von der Geschäftsstelle organisierten Veranstaltungen wurde auf vegetarische Kost umgestellt und überall wo es möglich ist, werden regionale und fair erzeugte Bioprodukte bevorzugt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden sensibilisiert, bewusst mit dem Thema Energie und Ressourcen umzugehen.

Kooperationen

Die Geschäftsstelle unterstützt die Volkshochschulen durch landesweite Kooperationen mit Ministerien, Initiativen und Verbänden bei regionalen Kooperationen und Veranstaltungen.

Aktuelles

Hier finden Sie aktuelle Informationen und Neuigkeiten aus
dem Landesverband.

Kick-Off-Treffen des EU-Projekts SALAM

Wie können Geflüchtete und Zugewanderte nachhaltig in den Arbeitsmarkt integriert werden? Erste Antworten auf diese Frage gab es beim Kick-Off-Treffen des EU-Projekts SALAM – Sustainable access to the labour market. Der Volkshochschulverband Baden-Württemberg ist Partner des durch INTERREG Europe geförderten Projekts.

23.05.2024 // Volkshochschulen feiern 75 Jahre Grundgesetz. Vorsitzender Fritz Kuhn erklärt: „Volkshochschulen verteidigen unser Grundgesetz.“

Heute vor 75 Jahren, am 23. Mai 1949, wurde das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland in einer Sitzung des Parlamentarischen Rates in Bonn unterzeichnet und feierlich verkündet. Etwas Besonders dabei ist: Unser Grundgesetz ist nicht nur eine Verfassung, sondern mit den Grundrechten auch ein Bekenntnis zu demokratischen Werten und zur Menschenwürde. Die Förderung der Werte des Grundgesetzes war und ist von Anfang an auch eine wesentliche Grundlage für die Arbeit der Volkshochschulen.

vhs-Verband beim Europaaktionstag in Stuttgart

Am Freitag, den 10. Mai findet der Europaaktionstag auf dem Stuttgarter Schlossplatz statt. Der Volkshochschulverband Baden-Württemberg ist mit einem Stand vertreten.

Treffen des Bundesarbeitskreises Markenkommunikation in Hamburg

Am 24./25.05.2024  trafen sich Marketing-Vertreter*innen der Landesverbände sowie des DVV zum Austausch im Bundearbeitskreis Markenkommunikation an der vhs Hamburg.

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