Landesverband

Landesverband

Der Volkshochschulverband Baden-Württemberg ist der Fach- und Interessenverband der 162 Volkshochschulen des Landes mit ihren knapp 650 Außenstellen.

Wir verfolgen das Ziel, die Volkshochschulen als die führende Institution der öffentlich verantworteten Weiterbildung in ihrer inhaltlichen wie in ihrer bildungspolitischen Arbeit so zu unterstützen, dass sie ihre für die Zukunft unserer Gesellschaft notwendigen Aufgaben erfüllen können.

Der Volkshochschulverband Baden-Württemberg ist wie seine Mitglieder weltanschaulich und parteipolitisch neutral und als gemeinnützig anerkannt. Besonders eng arbeitet er mit dem Land Baden-Württemberg, mit den Kommunalen Landesverbänden und mit der Landesarbeitsgemeinschaft der Kirchlichen Erwachsenenbildung (KiLAG) zusammen. Das Land Baden-Württemberg unterstützt die Arbeit des Landesverbandes ideell und finanziell.

OB a.D. Fritz Kuhn
Vorsitzender

Dr. Tobias Diemer
Verbandsdirektor

Die zentralen Aufgaben und Dienstleistungen des Landesverbandes

Zentrale Aufgaben des Volkshochschulverbandes sind:

  • Die Förderung des Lebensbegleitenden Lernens und dabei vor allem der Weiterbildung als dessen längste Phase.
  • Die Vertretung der Interessen der Volkshochschulen und deren Repräsentation auf Landes- und Bundesebene.
  • Die Information der Öffentlichkeit über den öffentlichen Bildungsauftrag der Volkshochschulen, ihre Angebote und ihre Arbeit.
  • Die Unterstützung und Beratung der Volkshochschulen in inhaltlicher, finanzieller und organisatorischer Hinsicht sowie bei ihrer strukturellen und Qualitätsentwicklung.
  • Die bedarfsgerechte Fortbildung der Lehr-, Leitungs-, Planungs- und Verwaltungskräfte der Volkshochschulen.
  • Die Durchführung von Sprachprüfungen und von Prüfungen im beruflichen Bereich.
  • Die Bewilligung der Mittel, mit denen das Land Baden-Württemberg die Volkshochschulen fördert, und die Prüfung der Verwendungsnachweise.
  • Die Vernetzung der Volkshochschulen untereinander und die Bündelung der gemeinsamen Interessen.

Jahresstatistik

Die vhs-Arbeit in Baden-Württemberg in Kürze in Zahlen (2020)

Mit über 1,82 Millionen durchgeführten (Gesamt-)Unterrichtseinheiten (à 45 Minuten) erreicht das Unterrichtsvolumen der baden-württembergischen Volkshochschulen im Jahr 2020 bedingt durch die Corona-Krise einen historischen Tiefstand.

Der Rückgang zum Jahr 2019 beträgt 41,0 Prozent. Stark gesunken ist auch die Zahl der Teilnehmenden auf über 1,22 Millionen. Dies entspricht einem Rückgang gegenüber 2019 von 45,3 Prozent.

Auf die einzelnen Programmbereiche verteilen sich die Unterrichtseinheiten (UE) und die Teilnehmenden (TN) wie folgt:

Programmbereich UE in % TN in %
Allgemeinbildung:

Politik – Gesellschaft – Umwelt

Kultur – Gestalten

11,99

3,44

8,55

35,33

15,28

20,05

Gesundheit 13,50 33,26
Sprachen 54,96 20,82
Qualifikationen für das Arbeitsleben – IT – Organisation/Management 5,98 3,89
Schulabschlüsse – Studienzugang und -begleitung 7,35 0,76
Grundbildung einschließlich Alphabetisierung 0,85 0,28
Fachübergreifendes 5,37 5,66

Die baden-württembergischen Volkshochschulen antworten auf die Corona-Krise mit der Digitalisierung und Flexibilisierung ihrer Arbeit und ihres Angebots. In kurzer Zeit wurde das bestehende digitale Angebot ausgebaut, viele der zuvor in Präsenz geplanten Veranstaltungen wurden in digitale Lernformate umgewandelt. Die Folge ist ein sprunghafter Anstieg der digitalen Weiterbildungsangebote. Bei den Kursen hat sich das Unterrichtsvolumen der digitalen Weiterbildungsangebote verdreifacht, bei den Einzelveranstaltungen liegt das Volumen sechsmal so hoch.

Das Finanzvolumen der Arbeit der 168 Volkshochschulen beläuft sich auf über 191 Millionen Euro, gegenüber 2019 ist dies ein Rückgang von 14,2 Prozent. Hohe Einnahmeverluste gab es aufgrund der Corona-Krise bei den Teilnahmeentgelten in Höhe von über 50 Millionen Euro, deren Anteil somit um 40,4 Prozent zurückgegangen ist. Der Anteil der Eigenfinanzierung beträgt 52,3 Prozent. Durch öffentliche Zuschüsse der Kommunen und des Landes wurde die Arbeit zu 47,7 Prozent finanziert. Ein Teil der Einnahmeverluste der Volkshochschulen konnte durch Unterstützung des Landes und der Kommunen ausgeglichen werden.

Jahresstatistik

Leitbild

Die Volkshochschulen in Baden-Württemberg heute, morgen und übermorgen – Leitbild der baden-württembergischen Volkshochschulen

Gesellschaftliche Veränderungen und technologischer Fortschritt erfordern lebensbegleitendes Lernen der gesamten Bevölkerung. Gefragt sind dabei nicht nur allgemeine und berufliche Anpassungsqualifizierung, also Wissen und Können, sondern auch kritische Distanz, erkenntnisfördernde Unterscheidung sowie Beurteilungs- und Entscheidungsvermögen: gefragt ist Bildung.

Zentrales Anliegen der in über hundertjähriger Tradition arbeitenden Volkshochschulen ist es, die Freude an Bildung, an Selbstveränderung und Weiterentwicklung unabhängig von Alter und sozialer Herkunft zu wecken und aufrecht zu erhalten.

Bildung setzt unabhängige, individuelle und interessensensible Beratung voraus und lebt wesentlich von der Begegnung mit Menschen. Als größte kommunal verankerte Einrichtung der Bildung, Beratung und Begegnung ist die Volkshochschule ein elementarer Bestandteil der Daseinsvorsorge. Gemäß ihrem öffentlichen Auftrag, Bildung für alle zu ermöglichen, versteht sie sich als Dienstleisterin für die Allgemeinheit. Ihr Ziel ist die persönliche Entfaltung und die aktive gesellschaftliche Teilhabe möglichst vieler Menschen. „vhs“ ist das Markenzeichen für allgemeine Bildung und Allgemeinbildung in der und für die soziale Demokratie in Europa.

Die flächendeckend arbeitenden öffentlich verantworteten und geförderten 162 baden-württembergischen Volkshochschulen mit ihren über 650 Außenstellen garantieren die Erfüllung ihres Weiterbildungsauftrags in parteipolitischer und weltanschaulicher Unabhängigkeit bei sozial verträglicher Entgeltgestaltung.

Wir haben uns auf Qualität und Professionalität verpflichtet, insbesondere zur formellen und systematischen Qualitätsentwicklung, einschließlich Zertifizierung nach anerkannten Verfahren, zu einem stets umfassenden Weiterbildungsangebot, zur hauptamtlichen Verantwortung unserer Arbeit sowie zur stetigen Fortbildung unserer haupt- und freiberuflichen Mitarbeitenden.

Bildung ist Vertrauenssache. Die Teilnehmenden müssen sich auf die Seriosität unserer Angebote verlassen können. Was Wissenschaft und Gesellschaft kontrovers diskutieren, wird in vhs-Veranstaltungen differenziert als kontrovers dargestellt. Bei aller Offenheit auch gegenüber neuen Themen beschränken wir uns bei Lehren und Empfehlungen ohne wissenschaftliche Grundlage auf die reine objektive Information.

Wir fördern Vielfalt (Diversität) und sind offen für alle Menschen mit und ohne Behinderung, unabhängig von Geschlecht, sexueller Identität, Alter, ethnischer, nationaler und sozialer Herkunft, kultureller Orientierung sowie religiöser und politischer Anschauung. Antidemokratische, extremistische, diskriminierende und populistische Positionen treffen in den Volkshochschulen jedoch auf den entschiedenen argumentativen Widerspruch der Demokrat*innen: Wenn es um die Demokratie geht, ergreifen wir gemeinsam mit unseren Teilnehmenden und Kursleitenden Partei.

Wir arbeiten „analogital“. Gemeinsames Lernen unter Anwesenden ist unsere Spezialität, wir öffnen uns aber auch für andere, insbesondere digitale Lernwelten. Deshalb wollen wir in unseren Einrichtungen zunehmend Orte mit hoher Aufenthaltsqualität und lernunterstützender Infrastruktur schaffen, um soziales Lernen in Gruppen ebenso zu befördern wie selbstgesteuertes, individuelles Lernen.

Wir arbeiten agil. Die „agile vhs“ zeichnet sich durch gesteigerte inhaltliche, personelle sowie zeitliche, räumliche und organisatorische Experimentierbereitschaft und Flexibilität aus. Dabei setzt sie notwendig die Entwicklung zur analogitalen vhs voraus.

Wir arbeiten aufsuchend, um auch bildungsfernere und bildungsungewohnte Zielgruppen zu erreichen. Aufsuchende Bildungsarbeit wirkt chancenausgleichend und fördert die politische, kulturelle und berufliche Teilhabe der Bürger*innen.

Wir arbeiten vernetzt und kooperativ, mit der Kommune, mit dem Land, mit der Zivilgesellschaft, mit lokalen und regionalen Institutionen sowie mit Partnern in Europa, um Wirkung und Reichweite unserer Arbeit zu steigern.

Wir orientieren die Ziele und Inhalte unseres flexiblen, innovativen und umfassenden Programms in den Bereichen Politik – Gesellschaft – Umwelt, Kultur – Gestalten, Gesundheit, Sprachen – Integration, Arbeit – Beruf, Grundbildung – Alphabetisierung sowie Schulabschlüsse und die Vielfalt der Methoden seiner Vermittlung sowohl an den subjektiven Bedürfnissen der Einzelnen als auch an den objektiven gesellschaftlichen Bedarfen. Dabei hat fächerübergreifendes, auf ganzheitliche Erkenntnis zielendes Arbeiten Vorrang.

Angesichts der gesellschaftlichen Entwicklung sehen wir für unsere Arbeit insbesondere die folgenden Themen im Vordergrund:

Die „Corona“-Krise hat unsere generelle Alltagserwartung, die Bedingungen der Gegenwart werden im Großen und Ganzen auch die zukünftigen sein, tief erschüttert. Unsere Gesellschaft ist gefordert, in erheblichem Umfang rasch umzulernen. Wie unser „Wir“ in und nach der Krise ausfällt sowie viele weitere damit verbundene grundsätzliche Fragen werden die Volkshochschulen thematisieren, um sie gemeinsam mit ihren über 2,2 Millionen Teilnehmenden und einem möglichst noch größeren Kreis der Bevölkerung zu diskutieren.

Insbesondere die ökologische, die populistische und die informationstechnische Herausforderung unserer Gesellschaft erfordern eine weitere Stärkung unserer demokratischen Kultur, die wesentlich auch eine Bildungsaufgabe ist.

Bildung für nachhaltige Entwicklung begleitet Menschen auf dem Weg in eine Gesellschaft, die ökonomische, ökologische und soziale Themen zusammenführt und sich der inter- und intragenerationellen Gerechtigkeit verpflichtet fühlt.

Die Volkshochschulen tragen an zentraler Stelle zur Integration von Menschen internationaler Herkunft bei, weiterhin auch dadurch, dass sie durch interkulturelle Bildung für die Offenheit der aufnehmenden Menschen sorgen.

Die Volkshochschulen begreifen Digitalisierung nicht nur als technischen, sondern auch als zu reflektierenden sozialen Prozess, den es zu gestalten gilt. Ihre Angebote schaffen für alle Bevölkerungsgruppen Zugang zu digitaler Kompetenz und tragen zur Verringerung der digitalen Spaltung bei. Sie nutzen digitale Tools, um verschiedenen Bildungsbedürfnissen orts- und zeitunabhängig individuell Rechnung zu tragen und ihre eigenen Arbeitsprozesse zu verändern. Nicht zuletzt ermöglichen sie, die eigene Mediennutzung kritisch zu hinterfragen sowie die Strukturen und Mechanismen von Medienunternehmen zu verstehen.

Explodierende Krankheitskosten ebenso wie sozialstaatliche Überlegungen erfordern den weiteren Ausbau des schon beachtlichen Präventionsangebots der Volkshochschulen. Gesundheitsbewusstsein darf nicht länger eine Frage der Bildung sein.

Vorstand und Regionalversammlungen

Die Mitglieder des Verbandes bilden 13 Regionalversammlungen. Jede Regionalversammlung wählt für die Dauer von drei Jahren eine*n Vorsitzende*n, eine*n Vertreter*in für den Vorstand des Verbandes sowie jeweils deren Stellvertreter*innen.

Vorstand

Der Vorstand des Verbandes setzt sich zusammen aus dem*der Vorsitzenden, den von den Regionalversammlungen gewählten Vorstandsmitgliedern, je eine*r Vertreter*in der Kommunalen Landesverbände, drei von der Mitgliederversammlung direkt gewählten Vorstandsmitgliedern sowie einem von der Mitgliederversammlung auf Vorschlag des Diversity-Rats gewähltes Vorstandsmitglied, das für die Chancengleichheit im Sinne von Diversity eintritt.

Der Vorstand leitet den Verband und befasst sich mit aktuellen bildungspolitischen, verbandspolitischen, pädagogischen und allen sonstigen Angelegenheiten des Volkshochschulverbandes Baden-Württemberg.

Regionalversammlungen

Die Regionalversammlungen haben die Aufgabe, die Zusammenarbeit und den Erfahrungsaustausch der Mitglieder zu fördern, die Mitarbeitenden der Volkshochschulen in der Region weiterzubilden, den Vorstand bei der Aufnahme oder dem Ausschluss eines Mitglieds in der Region zu beraten sowie Grundsatzangelegenheiten vorzuberaten.

Zur Planung und Koordination der regionalen Fortbildungen wählt die Regionalversammlung eine*n regionale*n Fortbildungsbeauftragten.

Vorsitzender: Fritz Kuhn, OB a.D. Stuttgart

Susanne Deß, Mannheimer Abendakademie und vhs
Wolfgang Merkle, vhs Göppingen
Dr. Cristina Ricca, vhs Badische Bergstraße
Susanne Walser, vhs Tübingen

Vertretung der Regionen:
Unterer Neckar Silke Reck, vhs Heidelberg
Franken Martin Dilger, vhs Crailsheim
Mittlerer Oberrhein Erol Weiß, vhs Karlsruhe
Mittlerer Neckar-West Dagmar Mikasch-Köthner, vhs Stuttgart
Mittlerer Neckar-Ost Susanne Ackermann, vhs Nürtingen
Ostwürttemberg Ingrid Hofmann, Gmünder vhs
Nordschwarzwald Dr. Sascha Falk, Kreisvolkshochschule Freudenstadt
Neckar-Alb Martin Hikel, vhs Bad Urach-Münsingen
Donau-Iller Ilse Fischer-Giovante, vhs Laichingen-Blaubeuren-Schelklingen
Südlicher Oberrhein Dr. Ralf Oenning, vhs Nördlicher Breisgau
Schwarzwald-Baar-Heuberg Ina Schweizer, vhs Villingen-Schwenningen
Hochrhein Henning Kurz, vhs Grenzach-Wyhlen
Bodensee-Oberschwaben Daniel Kottenrodt, vhs Bodenseekreis

Vertretung der Kommunalen Landesverbände:
Städtetag: Dezernent Norbert Brugger / N.N.
Gemeindetag: Bürgermeister Roland Deh / N.N.
Landkreistag: N.N. / Regierungsdirektorin Nathalie Münz

Ehrenvorsitzender: Frieder Birzele, Innenminister a. D.

Unterer Neckar Karin Kral, vhs Dossenheim
Franken Peter Hawighorst, vhs Heilbronn
Mittlerer Oberrhein Heiko Müller, vhs Karlsruhe Land
Mittlerer Neckar-West Sabine Käser-Friedrich, vhs Herrenberg
Mittlerer Neckar Ost Dr. Stefanie Köhler, vhs Unteres Remstal
Ostwürttemberg Silvia Freitag, vhs Ostalb
Nordschwarzwald Dr. Mario Gotterbarm, vhs Oberes Nagoldtal
Neckar-Alb Dr. Ulrich Bausch, vhs Reutlingen
Donau-Iller Effi Holland, vhs Biberach
Südlicher Oberrhein Carmen Wenkert, vhs Lahr
Schwarzwald-Baar-Heuberg Hans-Peter Jahnel, vhs Tuttlingen
Hochrhein Katrin Nuiro, vhs Schopfheim
Bodensee-Oberschwaben Hermine Reiter, vhs Pfullendorf

1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
1

Unterer Neckar

Vertretung im Vorstand: Silke Reck

Regionalvorsitzende: Karin Kral

2

Franken

Vertretung im Vorstand: Martin Dilger

Regionalvorsitzender: Peter Hawighorst

3

Mittlerer Oberrhein

Vertretung im Vorstand: Erol Weiß

Regionalvorsitzende: Cornelia Casper

4

Mittlerer Neckar-West

Vertretung im Vorstand: Dagmar Mikasch-Köthner

Regionalvorsitzende: Sabine Käser-Friedrich

5

Mittlerer Neckar-Ost

Vertretung im Vorstand: Susanne Ackermann

Regionalvorsitzende: Monika Eckert

6

Ostwürttemberg

Vertretung im Vorstand: Ingrid Hoffmann

Regionalvorsitzende: Silvia Freitag

7

Nordschwarzwald

Vertretung im Vorstand: Dr. Sascha Falk

Regionalvorsitzender: Sebastian Plüer

8

Neckar-Alb

Vertretung im Vorstand: Martin Hikel

Regionalvorsitzender: Dr. Ulrich Bausch

9

Donau-Iller

Vertretung im Vorstand: Ilse Fischer-Giovante

Regionalvorsitzende: Sabine Zolper

10

Südlicher Oberrhein

Vertretung im Vorstand: Dr. Ralf Oenning

Regionalvorsitzende: Stefanie Heuberger

11

Schwarzwald-Baar-Heuberg

Vertretung im Vorstand: Ina Schweizer

Regionalvorsitzender: Hans-Peter Jahnel

12

Hochrhein

Vertretung im Vorstand: Henning Kurz

Regionalvorsitzende: Katrin Nuiro

13

Bodensee-Oberschwaben

Vertretung im Vorstand: Daniel Kottenrodt

Regionalvorsitzende: Hermine Reiter

vhs 2022

Mit dem Jahr 2022 erfüllen alle Volkshochschulen, die Mitglied im Verband sind, drei wesentliche Qualitätsmerkmale:

1. Qualitätsmanagement: Jede Volkshochschule ist nach einem anerkannten Qualitätsmanagement-Verfahren zertifiziert (z. B. EFQM, ISO, LQW, ZBQ).

2. Umfassendes Weiterbildungsangebot: Jede Volkshochschule bietet in ihrem Einzugsgebiet ein alle Themenbereiche umfassendes Weiterbildungsangebot (Grund- und Allgemeinbildung, Gesundheitsbildung, Sprachen und Berufliche Weiterbildung). Insbesondere kleinere Volkshochschulen gewährleisten dies über dauerhafte Kooperations- oder Verbundstrukturen mit benachbarten Volkshochschulen.

3. Professionelle Leitung: Alle Volkshochschulen werden von einer professionellen, hauptberuflichen Leitung geführt, die für die Qualität des Angebots einsteht.

Die Verwirklichung dieser Qualitätsmerkmale war das Ziel eines im Jahr 2014 aufgelegten Entwicklungsplans, der dazu diente, die Qualität, Professionalität und Leistungsfähigkeit aller Volkshochschulen im Land zu sichern und zu steigern. Gleichzeitig ging es darum, die Zukunftsfähigkeit der Einrichtungen und des Verbandes zu verbessern, da öffentliche Förderungen und Aufträge der öffentlichen Hand zunehmend an Zertifizierungen und professionelle Standards gebunden werden.

Der Entwicklungsplan vhs 2022 markiert somit eine Ziellinie, die erfolgreich erreicht wurde. Gleichzeitig hat er eine hervorragende Ausgangsbasis für die Bearbeitung der Aufgaben und Herausforderungen geschaffen, die uns heute bereits beschäftigen und die uns in den kommenden Jahren weiter stark fordern werden. Für die Zeit 2022ff. wird es somit darum gehen, das erreichte Niveau zu halten sowie darauf aufbauend neue Pläne zu schmieden. Der Arbeitstitel hierfür lautet „vhs 2030“. 

Weitere Informationen zum Qualitätsmanagement

Aktuelles

Hier finden Sie aktuelle Informationen und Neuigkeiten aus
dem Landesverband.

Offenburger Erklärung des Volkshochschulverbandes Baden-Württemberg anlässlich seiner Jubiläumstagung am 8. Juli 2022

Der Krieg Russlands in der Ukraine und die daraus entstehende politische und wirtschaftliche Unsicherheit sowie die Corona-Pandemie und ihre Folgen setzen unsere Gesellschaft aktuell weiter unter Druck. Meinungsunterschiede werden stärker, die Gesellschaft droht immer wieder sich zu spalten, Populist*innen und scheinbar einfache Lösungen erhalten hohe Zustimmung.
Hubert Braxmaier

75 Jahre Volkshochschulverband: Jubiläumstagung und -feier in Offenburg

Mit rund 150 geladenen Gästen feierte der Volkshochschulverband Baden-Württemberg letzte Woche Freitag in Offenburg sein 75-jähriges Jubiläum. Die Jubiläumstagung war dem Thema „Demokratie verantwortlich gestalten – Freiheit gemeinsam leben“ gewidmet. Begrüßt wurden die Gäste von Kultusministerin Schopper. Die Verleihung der Auszeichnung „vhs.innovativ“ markierte einen der Programmhöhepunkte der Jubiläumsveranstaltung. Es wurden drei Themen in den Mittelpunkt gestellt, die heute und in den nächsten Jahren von größter gesellschaftlicher Relevanz sind.
Hubert Braxmaier

vhs.innovativ – eine Initiative des Volkshochschulverbandes zu seinem 75-jährigen Jubiläum

Agiles und digitales Arbeiten, die Förderung von gesellschaftlichem Zusammenhalt und Bildung für Nachhaltige Entwicklung: Für die Volkshochschularbeit der Gegenwart und Zukunft spielen diese drei Faktoren eine wichtige Rolle. Der Volkshochschulverband suchte daher zu seinem 75-jährigen Jubiläum Volkshochschulen, die auf diesen Feldern Herausragendes leisten.

Jubiläumsbroschüre “75 Jahre innovativ”

In unserer Jubiläumsbroschüre werfen wir einen Blick in die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Volkshochschulen und des Volkshochschulverbandes.

© 2022 Volkshochschulverband Baden-Württemberg e.V.