vhs international (ERASMUS+)

Interne und externe Internationalisierung der vhs-Arbeit

  
Gefördert durch Erasmus+                                                                


Die Internationalisierung der vhs-Arbeit ist seit vielen Jahren ein wichtiges Ziel der Volkshochschulen in Baden-Württemberg. Ansätze der Internationalisierung greifen dabei auf zwei Ebenen:
1. „intern“: Die Teilnehmendenschaft der vhsn ist zunehmend international geprägt.
2. „extern“: Zunehmend verfolgen die vhsn in Baden-Württemberg das Ziel, im Rahmen grenzüberschreitender Arbeit und europäischer Partnerschaften den internationalen Erfahrungsaustausch für die eigene Qualitätsentwicklung und für Innovationsprozesse zu nutzen.

Mit dem ERASMUS+-Mobilitätsprojekt vhs international soll die Internationalisierung der vhs-Arbeit flankiert werden. In zwei Projektjahren können Beschäftigte der Erwachsenenbildung in 80 Lern-Mobilitäten im europäischen Ausland persönlichen Kompetenzen erweitern, die für die internationale Arbeit Voraussetzung sind, z. B. Fremdsprachenkenntnisse oder interkulturelle Kompetenzen. Dazu können sie an Fortbildungen und Workshops teilnehmen oder an einer europäischen Partnereinrichtung hospitieren. Im Konsortium vhs international sind neben dem Volkshochschulverband Baden-Württemberg sechs Volkshochschulen beteiligt, die beispielhaft Strategien der Europäisierung, gestützt durch ERASMUS+-Mobilitäten, erproben. Weitere Volkshochschulen können über Kontingente des vhs-Verbands teilnehmen.


Wie kann man sich um eine Förderung bewerben?

Interessierte können sich bei der EU-Projektberatungsstelle des vhs-Verbands um eine Teilnahme bewerben. Die Bewerbung sollte in der Regel durch einen Bildungsträger unterstützt werden.

Für Ihre Bewerbung nutzen Sie unser Formular für eine Interessenbekundung und übermitteln es zusammen mit allen Anlagen per E-Mail an: bernert-buerkle@vhs-bw.de
Gerne beraten wir Sie vorab persönlich. Ansprechpartnerin:
Andrea Bernert-Bürkle, Tel. 0711 75900-62, bernert-buerkle@vhs-bw.de

Die einzelnen Schritte von der Idee zur Auslandsfortbildung/Mobilität finden Sie hier.


Wer kann an den ERASMUS+-geförderten Auslandsfortbildungen teilnehmen?


Teilnehmen können haupt-, neben- und freiberuflich Beschäftigte in der Erwachsenenbildung. Dazu zählen Dozent/inn/en, hauptamtliche pädagogische Mitarbeiter/innen und Verwaltungsmitarbeiter/innen ebenso wie Führungskräfte und Leitungen, Vorstände und Beiräte oder auch Ehrenamtliche.

In die Planung der Auslandsaufenthalte ist immer eine entsendende Einrichtung der Erwachsenenbildung eingebunden, z. B. eine Volkshochschule.


Wie finden Sie eine geeignete Auslandsfortbildung oder eine Einrichtung für ein Job-Shadowing?


Der vhs-Verband hilft interessierten Personen bei der Suche nach passenden Fortbildungen im europäischen Ausland (z. B. Fremdsprachenkurse oder interkulturelle Trainings), vermittelt Hospitationen bei Partnereinrichtungen im Ausland und organisiert Studienreisen ins Ausland

Kontakt und Beratung beim vhs-Verband:
Andrea Bernert-Bürkle, Tel. 0711 75900-62, bernert-buerkle@vhs-bw.de

Teilnehmende können außerdem selbst geeignete Fortbildungen oder geeignete Einrichtungen für ein Job-Shadowing suchen. In unserem Ideen-Pool finden Sie einige Anregungen, wie Sie eine auf Ihre persönlichen Interessen zugeschnittene ERASMUS+-Mobilität planen können.

Hilfestellung bei der Suche nach Auslandsfortbildungen bietet auch das neue Portal EPALE, die E-Plattform für Erwachsenenbildung in Europa.
http://ec.europa.eu/epale/de


Wie hoch sind die ERASMUS+-Zuschüsse für Auslandsfortbildungen?

Teilnehmende können derzeit mit folgenden Zuschüssen rechnen, die europaweit einheitlich für das Förderprogramm ERASMUS+ festgelegt werden:

• Fahrtkosten: abhängig von der Entfernung zwischen Wohn- und Lernort erhalten Teilnehmende einen Zuschuss von
20 Euro (10-99 km Entfernung zwischen Wohn- und Lernort)
180 Euro (100-499 km)
275 Euro (500-1999 km)
360 Euro (2000-2999 km)
530 Euro (3000-3999 km)
820 Euro (4000-7999 km)
1100 Euro (über 8000 km)

  • Aufenthalt: Je nach Zielland und Aufenthaltsdauer zwischen 69 und 126 Euro pro Tag. Das Bildungspersonal muss mindestens zwei ganze Tage vor Ort sein. Die maximal geförderte Aufenthaltsdauer beträgt zwei Monate.
  • Kurskosten: Pauschal 70 Euro pro Kurstag für maximal 10 Kurstage, sofern ein kostenpflichtiger Kurs besucht wird.
  • "Special Needs": Für Personen mit besonderem Bedarf aufgrund einer Behinderung können zusätzliche Mittel beantragt werden.
Bis auf die nachzuweisenden Kosten für die Inanspruchnahme der Kategorie „special needs“ werden die Zuschüsse als Pauschalen gezahlt, unabhängig von der tatsächlichen Höhe der Fahrt-, Aufenthalts- und Kurskosten.

Die genauen und jeweils aktuellen Fördersätze finden Sie in der Fördertabelle auf der Website der Nationalen Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung.
    

 
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